Menschen helfen, sich selbst zu helfen.

Neukolonie "Horizonte"

Ansiedlung

"Horizonte" ist eine Neukolonie mit 4.500 Hektar Land. Im Jahre 2010 wurde mit der Rodung und der Besiedlung der Neukolonie begonnen. Die Siedlerfamilie kamen ursprünglich aus  der Altkolonie "Valle Nuevo".
Im Januar des Jahres 2013 wurde mit dem Bau des Gemeindehauses und der Schule begonnen. Es war geplant, dass der Schulunterricht bereits im Februar 2013 beginnen sollte, allerdings ging der Bau nur langsam voran. Alle Siedler der Kolonie Horizonte sind Bauern und von Ernten abhängig. Somit bestimmt die Ernte dann auch die Spendeneinnahmen. Es fehlt noch ein bisschen, um im Gottesdienstraum die Wände zu verputzen und den Fußboden zu machen. Auch wurde überlegt, die Einweihungsfeier ohne Fenster zu machen.

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 Schule

Im April 2013 war das Schulgebäude soweit fertig, dass Unterricht abgehalten werden konnte. Die erste Lehrerin die in Horizonte unterrichtete war Anna Giesbrecht. Die Schule hat aktuell ca. 45 Schüler.

 Gemeinde

Die Neugemeinde Horizonte wurde am 26. Mai 2013 eingeweiht. In der Anfangszeit hat Peter Giesbrecht von der Bolivienhilfe die Gemeinde angeleitet  und die Gemeindedienste getan.  Seit November 2017 ist die Gemeinde selbständig und nicht mehr eine Missionsgemeinde. Sie haben eine große Sonntagschule, Jungschar und Jugend. 2018 haben sie selber angefangen an einer Stelle eine Gemeinde zu gründen, sind also missionarisch tätig. Zur Zeit hat die Neugemeinde einen Ältesten, einen Prediger und zwei Diakone.

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 Wirtschaft

Nach den Rodungen die mit Bulldozern gemacht wurden, wurde das Land für die Viehhaltung vorbereitet. Die Viehzucht war und ist immer noch die Haupteinnahmequelle der Kolonie.

Wenn man sich vorstellt, dass eine Familie bei einer Ansiedlung auf eine Wiese zieht wo nur Grass wächst, so muss alles erst einrichtet werden: vom Haus zum wohnen bis zum Kuhstall. Besser gesagt, vom Hühnerstahl bis zum Wohnhaus. Leute vom Land wissen nämlich, wo man anfängt zu bauen, um zu überleben. So hat auch diese junge Siedlerfamilie Unger ihren neuen Wohnplatz mit einem Schweinestall, Kuhstall und Hühnerstall begonnen einzurichten. Das ist für einen Bauer das erste, wo er das Geld was er hat, investiert. Wohnen würde diese Familie die erste Zeit im neunen Hühnerstall (der noch nicht von Hühnern bewohnt wurde), bis das Wohnhaus gebaut ist. 
So ergeben sich auch Gelegenheiten, solchen neuen Ansiedlern hin und wieder zu helfen und so Freundschaften schließen.

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Aktuell leben in der Neukolonie "Horizonte" rund 25 Familien. 

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