Menschen helfen, sich selbst zu helfen.


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

Nach allen Einschränkungen des hinter uns liegenden Jahres sind wir nun ganz dabei Weihnachten vorzubereiten. 

In Betesda ist voller Betrieb. Viele suchen noch ein Geschenk, und bei gesenkten Buchpreisen freuen sich viele und besorgen sich Weihnachtsgeschenke. Dazu kommt die Auswahl an Verteilschriften und Kalender mit evangelistischen Botschaften, welche ein jeder mitbekommt. 

Die Caravana kommt auch zum Einsatz, diesmal nicht mit Ärzten, sondern um Bücher nach Morgenland (Canadiense II) und Horizonte zu bringen. Es sollen zwei Sateliten-Büchertische eingerichtet werden, weil viele Menschen nur selten nach Santa Cruz kommen und auf diesem Wege in den Kolonien direkt bedient werden sollen. 

                                                   Peter Giesbrecht

 


"Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt"

Sprüche 16, 9

 


Wer wir sind...

Bolivienhilfe wird von Mennoniten Gemeinden aus Deutschland (ursprünglich aus Russland stammend) mit Unterstützung einiger Mennonitengemeinden aus Bolivien getragen.

Wir glauben...

... dass die Schriften des Alten und Neuen Testaments von Gott inspiriert und deshalb fehlerlos sind. Sie sind die höchste und endgültige Autorität in Bezug auf Glauben und Leben.

... aufgrund der Offenbarung in der Heiligen Schrift an Gott, der durch sein Allmachtswort die Erde, alle Lebewesen und als Krönung der Schöpfung den Menschen geschaffen hat.

... dass Gott in drei Personen - Vater, Sohn und Heiliger Geist - ewig existiert.

... aufgrund der Heiligen Schrift, dass alle Menschen vor Gott durch ihre sündhafte Natur schuldig sind.

... dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, Mensch geworden und am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, um die Kluft der Sünde zwischen Gott und den Menschen zu überbrücken.

... dass alle Menschen, die ihre Schuld vor Gott erkennen, bekennen und im Glauben Jesus Christus als ihren persönlichen Retter und Herrn aufnehmen, wiedergeboren sind durch den Heiligen Geist und zum Leib Christi gehören.

... dass Jesus Christus auferstanden ist und eines Tages wiederkommen wird, um seine Gemeinde zu sich zu nehmen.

 Wir wollen...

... den Menschen, die in Schuld und Ausweglosigkeit leben und dieses erkennen, helfen, sich für Jesus Christus zu entscheiden, und dadurch den Weg zum wahren, sinnerfüllten und ewigen Leben zu finden.

... Menschen dienen. Jesus lehrt uns, den Menschen zu dienen. Das ist unser Ziel. Weiter sagt Jesus in Matthäus 25,40 “Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.” Das macht Freude, den Menschen im Namen Jesu dienen zu dürfen.

... Menschen helfen. Im Johannesevangelium Kapitel 5 lesen wir von einem kranken Mann, der schon 38 Jahre am Teich Betesda (von daher der Name „Haus Betesda“) krank lag und niemand war für ihn da. Er sagte: "...ich habe keinen Menschen, der mir hilft!" Keiner beachtete ihn, alle drehten sich weg. Er war allein, krank, ohne Hilfe! Und dann kommt Jesus, und hilft ihm! Jesus zeigt uns an dieser Stelle, dass es nicht so bleiben muss, jedem kann geholfen werden. Der Dienst im Haus Betesda soll eben dazu beitragen.

... Menschen lieben. Unsere Aufgabe als Christen ist und bleibt Botschafter Christi zu sein mit dem Ruf: Laßt euch versöhnen mit Gott! Bereit zu sein, das Brot mit dem Nächsten zu teilen, d. h., ihm zu helfen, bis er sich selbst helfen kann. Beides miteinander zu verbinden: Wort und Tat; das Evangelium und die praktische Hilfe; Rettung der Seele und Brot zum Leben.

 Mit wem arbeiten wir?

Hauptsächlich unter traditionellen deutschstämmigen Auswanderern mennonitischer Herkunft. Sie leben eine christliche Tradition, sprechen plattdeutsch und leben in geschlossenen Kolonien. Wenn sich jemand von ihnen zu Jesus Christus bekehrt, muss er meistens Verfolgung leiden, oder seine Kolonie verlassen. Wir können in ihrer Mitte kaum etwas anfangen, deshalb ist es nötig, neue Gemeinden zu gründen, die aus bekehrten und wiedergeborenen Menschen bestehen. Sie brauchen Vorbilder, d. h. Gemeinden in ihrer Nähe, an denen sie ein Leben in Gemeinschaft mit Jesus Christus erkennen können.

 Was wird gemacht?

 

Gemeindegründungsarbeit
Jesus Christus baut auf dieser Welt seine Gemeinde. Bei seiner Wiederkunft wird er seine Braut, die Gemeinde abholen. Das wichtigste ist, dass Menschen in den Leib Christi, seine Gemeinde, durch Wiedergeburt eingegliedert werden. Wenn Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus kommen, brauchen sie unbedingt eine Gemeinde, um im Glauben zu wachsen und Jünger Jesu werden. Wo immer eine Gruppe Gläubiger Menschen sich versammeln, ist Jesus mitten unter ihnen. Solche unterstützen wir, um verbindliche Gemeindearbeit anzufangen.

 

 

Haus Betesda
Einen enormen Einfluss auf die gesamte Arbeit hat die Arbeit im Haus Betesda. Von hier aus konnten tausende an evangelistischen Schriften und Kassetten verteilt werden und somit werden Menschen mit dem Evangelium erreicht. Seit dem Jahr 2002 läuft ein Bibelfernkurs für Kinder. Es haben sich im laufe der Zeit über 2500 Kinder angemeldet. Einige haben abgeschlossen oder sind verzogen. Im Moment sind über 800 Kinder aktiv. Neben allen anderen Aufgaben korrigiert und antwortet unser Mitarbeiter in Betesda im Durchschnitt täglich 12 Bibelwettbewerbe. Einige der ersten Kinder, die daran teilnahmen, sind schon zu Mitarbeitern in den Gemeinden herangewachsen. Im Laufe der Jahre haben viele Menschen Vertrauen gewonnen und besuchen Haus Betesda, kaufen Bücher, kommen zu seelsorgerlichen Gesprächen und dabei haben sich schon etliche bekehrt.

 

 

Deutsche Bücher
Im Haus Betesda befindet sich ein Buchvertrieb mit einem breiten Angebot an guter geistlicher Literatur in deutscher Sprache: Bibeln, theologische Literatur, evangelistische Literatur, Kinderbücher, Kinderbibeln, kirchengeschichtliche Bücher, Broschüren und Traktate.

 

 

Arztpraxis
Im Haus Betesda ist eine allgemeine Arztpraxis eingerichtet. Hier werden Patienten untersucht, behandelt und nach Bedarf zu Spezialisten weiter geleitet. Arme Familien bekommen teilweise Sonderpreise oder Zuschuss für medizinische Behandlungen.

 

 

Mobile Klinik
Die mobile Klinik ist eine ausgerüstete fahrbare Zahnarztpraxis, mit der wir auf Einladung in verschiedene Kolonien fahren, wo der Zahnarzt die Patienten behandelt. Die Arbeit der Mobilen Klinik hat sich in den letzten Jahren ausgedehnt und es werden z. B. Schulkinder einer ganzen Schule vom Zahnarzt, Augenarzt und Allgemeinarzt untersucht und behandelt. Dann geht es weiter zur nächsten Schule. Außerdem werden gelegentlich weit entfernte Bolivianer Siedlungen medizinisch bedient. Durch die ärztliche Hilfe (Allgemeinpraxis und bewegliche Zahnarztklinik) wird ganz praktische Hilfe in entfernte Orte gebracht und somit die Herzen der Menschen mit der Liebe Gottes erreicht.

 

 

Humanitäre Hilfe
Die AGUM-Gemeinden (das sind Mennonitengemeinden in Deutschland, die aus Russland kommen), schicken Container mit Humanitären Hilfen nach Santa Cruz/Bolivien. Diese Hilfe wird zum Teil durch Diakone oder direkt vom Haus Betesda an Dürftige verteilt. In den Containern befinden sich Bettwäsche, Kissen und Decken, Kleider, Babypakete, Rollstühle, Gehhilfen und anderes. Durch die humanitäre Hilfe und damit zum Ausdruck gebrachte Nächstenliebe, werden Menschen mit Gottes Liebe bekannt. Auch im Haus Betesda werden Patienten betreut. Jeder Besucher beim Arzt und überhaupt im Haus Betesda, bekommt umsonst etwas evangelistisches zum lesen mit.

 

 

Schulunterricht
Unsere Mitarbeiter sind in etlichen Schulen als Hilfslehrer für Deutschunterricht tätig. Die Allgemeinbildung ist unter den Siedlern an vielen Stellen sehr niedrig. Viele Menschen beherrschen keine Sprache so gut, um die Bibel zu verstehen. Deshalb legen wir viel Wert darauf, die Allgemeinbildung zu heben.

 

 Unser Programm

... Das Prinzip der Arbeit ist: von Gemeinde zu Gemeinde.

... Erhaltung der Bibeltreue, Bewahrung vor Irrlehren und falscher Geistesströmungen.

... Unterstützung in Seelsorgefragen.

... Geistliche Gemeinschaft unter den Kolonien fördern.

... Anleitung zur Jugend- und Kinderarbeit, wo sie gewünscht wird.

... Das Evangelium von Jesus Christus soll Mittelpunkt der Verkündigung und des Lebenswandels sein.

... Unterstützung zur Ausbesserung des Gesundheitswesens unter Einbeziehung der einheimischen dürftigen Bevölkerung.

... Unterstützung zur Ausbesserung des Schulwesens.

... Jede Aktivität soll in Verbindung und Achtung der Gemeinde Jesu Christi und/oder in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde durchgeführt werden.


 Unsere Visionen

  • Lebendige Gemeinden! Unser Wusch und Gebet ist, dass in jede Kolonie Erweckung kommt und lebendige Gemeinde entstehen. Es gibt in Bolivien etwa 100 traditionelle Kolonien mit mehr als 100.000 Menschen. Hier die Perspektive – 100 lebendige Gemeinden! Gemeinden, die das Licht in die Dunkelheit tragen, wo Suchende Zuflucht finden können. Um diese Gemeinden ins Leben zu rufen, brauchen wir geisterfüllte Mitarbeiter.

  • Weiter beten wir für ein geistliches Rüstzentrum in Santa Cruz. Das soll dazu dienen, Prediger zu schulen, Mitarbeiter heran erziehen die fähig sind, Kinder- und Jugendarbeit zu machen usw. Es wurden schon wiederholt Bibelkurse und Schulungen durchgeführt.

 

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